Anzahl der Lamellen = Wandbreite ÷ (Lamellenbreite + Abstand). Für eine Referenzwand von 240 cm Breite mit 48 mm Lamellenbreite und 18 mm Abstand ergibt das 2400 ÷ 66 ≈ 36,4 → 37 Lamellen. Bei 240 cm Höhe und 10 % Verschnitt sind das ca. 97,7 laufende Meter. Du kannst auch den Lamellenwand-Rechner für dich rechnen lassen.
Wenn du eine Lamellenwand baust, kommt schnell die Frage auf: Wie viele Lamellen brauche ich eigentlich? Reines Schätzen führt oft zu Frust, entweder weil du zu wenig kaufst oder weil unnötig viel Verschnitt übrig bleibt.
In diesem Artikel bekommst du eine einfache Formel, mit der du die Anzahl der Lamellen selbst berechnen kannst. Außerdem zeigen wir dir, wie du dir die Rechnung mit einem Lamellenwand-Rechner ganz sparst.
Das brauchst du zuerst
Bevor du die Lamellenzahl berechnest, brauchst du drei Werte:
- Die Breite und Höhe der Wand in Zentimetern
- Die Breite einer Lamelle in Millimetern
- Den Abstand zwischen den Lamellen in Millimetern
Die Formel
Anzahl der Lamellen = Wandbreite ÷ (Lamellenbreite + Abstand)
Beispiel
- Wandbreite: 2400 mm (denk daran, Zentimeter in Millimeter umzurechnen)
- Lamellenbreite: 48 mm
- Abstand: 18 mm
2400 mm ÷ (48 + 18) mm = 2400 ÷ 66 ≈ 36,4 → aufgerundet 37 Lamellen.
Runde immer auf die nächste ganze Zahl auf, damit du sicher genug Material hast. Wenn du andere Kombinationen testen möchtest, lies mehr über den typischen Abstand zwischen Lamellen.
Wie sieht es mit den Laufmetern aus?
Um zu berechnen, wie viel Material du kaufen solltest:
Laufende Meter = Anzahl der Lamellen × Wandhöhe (in Metern) × (1 + Verschnitt)
Beispiel (mit 10 % Verschnitt für Zuschnitt und Reste):
37 Lamellen × 2,4 m × 1,10 ≈ 97,7 laufende Meter
Fehler, die du vermeiden solltest
- den Abstand zwischen den Lamellen nicht mitrechnen
- ungenaue statt exakte Maße verwenden
- Zuschnitte und kleine Anpassungen vergessen
- nicht aufrunden und dadurch zu wenig Material haben
Die einfachste Lösung: Einen Rechner nutzen
Manuell zu rechnen funktioniert, kostet aber mehr Zeit und ist fehleranfälliger. Deshalb empfehlen wir unseren Lamellenwand-Rechner. Er berechnet in wenigen Sekunden:
- Wandbreite und Wandhöhe
- Lamellenbreite
- den gewählten Abstand
Du bekommst:
- eine abgeschätzte Lamellenzahl
- die gesamte Laufmeterzahl
- eine bessere Grundlage für den Einkauf
Zusammenfassung
| Du brauchst | Um zu berechnen |
|---|---|
| Wandbreite, Lamellenbreite und Abstand | Anzahl der Lamellen |
| Anzahl der Lamellen × Wandhöhe × Verschnitt | gesamte zu kaufende Laufmeter |
Hier ist die Rechnung für die Referenzwand zusammengefasst:
| Maß | Wert |
|---|---|
| Wandbreite × Höhe | 240 × 240 cm |
| Lamellenbreite | 48 mm (Bereich 20–50 mm) |
| Abstand | 18 mm (Bereich 10–30 mm) |
| Deckung pro Lamelle (48 + 18) | 66 mm |
| Lamellen pro Meter | ca. 15 |
| Anzahl der Lamellen (2400 ÷ 66 ≈ 36,4) | 37 |
| Verschnitt für Zuschnitt und Reste | 10 % |
| Laufende Meter (37 × 2,4 × 1,10) | ca. 97,7 lfm |
Mit der richtigen Formel oder einem Rechner vermeidest du teure Fehler und kannst eine Lamellenwand planen, die wirklich zum Projekt passt. Wenn du die ganze Vorgehensweise sehen möchtest, lies auch, wie du einen Lamellenwand-Rechner vor dem Materialkauf verwendest.
Bist du noch ganz am Anfang, lohnt es sich außerdem, alles zu lesen, was du wissen musst, bevor du mit einer Lamellenwand beginnst.
Probiere unseren Lamellenwand-Rechner aus, um dir die Planung leichter zu machen.
Häufig gestellte Fragen
Wie viele Lamellen brauche ich pro Meter Wand?
Mit 48 mm Lamellenbreite und 18 mm Abstand deckt jede Lamelle 66 mm ab. Dann brauchst du rund 15 Lamellen pro Meter Wandbreite (1000 ÷ 66 ≈ 15).
Wie viele Lamellen brauche ich für eine Wand von 240 cm?
2400 mm ÷ (48 + 18) mm = 2400 ÷ 66 ≈ 36,4, was du auf 37 Lamellen aufrundest. Schmalere Lamellen oder ein kleinerer Abstand ergeben mehr Lamellen.
Wie viele laufende Meter muss ich kaufen?
Multipliziere die Anzahl der Lamellen mit der Höhe und addiere den Verschnitt: 37 × 2,4 m × 1,10 ≈ 97,7 laufende Meter. Ohne Verschnitt sind es rund 89 laufende Meter.
Warum sollte ich 10 % Verschnitt einplanen?
Der Verschnitt deckt Zuschnitt, Reste und Lamellen ab, die rund um Fenster, Steckdosen und Leisten angepasst werden müssen. So gehst du nicht mitten in der Montage aus.